Der Boden des Spielhauses

Parallel zum Verlegen der Rasengittersteine hatte ich bereits einige vorbereitende Arbeiten durchgeführt, damit ich am eigentlichen Tag des Hausbaus nicht zu viel Zeit verschwende. Eine dieser Arbeiten ist der Zusammenbau des Bodens. Es ist zwar keine sehr schwierige Aufgabe, aber sie nimmt doch eine knappe Stunde in Anspruch. Man kann den Bodenbau also gut mal nach Feierabend erledigen.

Laut Anleitung sollen für den Bodenbau zuerst fünf, knapp 180 cm lange Leisten parallel auf einer Breite von 217 cm verteilt werden (siehe unten stehenden Hinweis). Darauf sollen dann die 20 Bodenbretter genagelt werden. Das Ganze ist recht unproblematisch, denn die Bretter lassen sich aufgrund der Spundung gut zusammenschieben und befestigen.

Als ich das erste Brett aufgenagelt hatte, habe ich die fünf Leisten am entgegengesetzten Ende mit ein paar Hilfslatten verbunden. Diese dienten lediglich dazu, dass sich die Latten im weiteren Verlauf nicht gegeneinander verschieben, also immer den korrekten Abstand zueinander haben. Dafür kann man einige Leisten nehmen, die als Verpackungsmaterial des gelieferten Pakets dienten.

Der Boden wird zusammengenagelt.
Der Boden wird zusammengenagelt

Nachdem ich die 20 Bretter mit meinem Zimmermannshammer aufgenagelt hatte, bemerkte ich, dass das letzte Brett etwas übersteht. Diesen Überstand habe ich schnell mit einer Stichsäge bündig abgesägt.

Überstand des letzten Brettes
Überstand des letzten Brettes
Der Überstand ist schnell abgesägt
Der Überstand ist schnell abgesägt
Die komplette Bodenplatte, noch mit Überstand.
Die komplette Bodenplatte, noch mit Überstand.

Hinweis: Der Querschnitt der fünf Leisten ist nicht quadratisch (32 x 40 mm), so daß ich die Leisten instinktiv auf die längere Seite gelegt hatte. So erschien es mir logisch und so ist es auch in der Anleitung eingezeichnet. Die aufzunagelnden Bretter sind 16 mm stark, so dass sich eine Gesamthöhe von 48 mm ergibt. Da man laut Anleitung 50 mm lange Nägel für den Boden nehmen soll, stehen diese nachher 2 mm raus. Leider habe ich das erst (schmerzhaft) bemerkt, nachdem die Bodenplatte zusammengenagelt war und sie zur Lagerung in die Garage getragen werden sollte. Aber dies bedeutet nicht nur, dass man sich beim Tragen der Bodenplatte verletzen kann. Wenn man das Haus nicht gerade direkt auf Rasen stellt, sondern auf Platten oder Rasengittersteine, werden einige Nägel wieder nach oben durchgedrückt. So war es bei mir der Fall und stellte natürlich auch wieder ein Verletzungsrisiko (und diesmal für die Kinder) dar.
Wenn man diesen Umstand schon Im Vorfeld vermeiden möchte, sollte man die Leisten hochkant stellen oder man besorgt sich im Baumarkt seiner Wahl 45er Nägel.

Ich bin der Meinung, dass an dieser Stelle die Aufbauanleitung bzw. die Materialen des Spielhauses Joanna dringend überarbeitet werden sollten!

3 Gedanken zu „Der Boden des Spielhauses

  1. Kann man auf den Boden verzichten? Ich habe vor, dass Haus auf Stelzen zu bauen, die bereits einen Boden (Podest) haben. Danke im Voraus!

    1. Hallo Rico,
      ich denke, in dem Fall kann man auf den Boden verzichten. Allerdings werden die Seitenwände gegen den Boden gesetzt (auf Seite 48 dieser Anleitung ist es einigermaßen gut zu sehen). Deshalb sollte Dein Podest exakt die Ausmaße des Originalbodens haben oder Du baust einen Rahmen, um dort die Seitenwände gegenzusetzen.
      Viel Spaß mit dem Spielhaus.

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