Das Streichen des Spielhauses

Bevor die Fenster und Türen eingesetzt werden, sollte man das Haus in der gewünschten Farbe streichen. Dadurch vermeidet man unschönes Übermalen der Fensterrahmen. Unser Lieblingsbaumarkt hat für diesen Zweck die Landhausfarben von OSMO empfohlen. Zuvor sei es aber ratsam, alle zu streichenden Holzflächen mit einer Holzimprägnierung vorzubehandeln, damit das Holz des Spielhauses optimal vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Außerdem empfahl uns der Baumarktmitarbeiter die Flächenstreicher genannten Pinsel von OSMO. Ich empfand den Preis für diese Pinsel  ziemlich hoch, habe sie aber trotzdem gekauft. Der Mann war wohl ein guter Verkäufer 😉

Die farblose Holzimprägnierung ist sehr dünnflüssig. Das machte das eigentliche Auftragen zwar einfach, aber besonders beim Streichen der überstehenden Dachunterseiten tropfte die Flüssigkeit schon sehr heftig vom Pinsel.

Nachdem die Imprägnierung vollständig getrocknet ist (laut Beschreibung 12 Stunden), geht es los mit der eigentlichen Farbe wir haben uns für das Nordisch Rot von OSMO entschieden, da das Haus die typisch skandinavische Optik bekommen sollte. Die Farbe ließ sich deutlich besser auftragen als die Imprägnierung, da sie längst nicht so dünnflüssig. Sie ist auch viel ergiebiger, sodass eine 750 ml-Dose für das ganze Haus ausreicht.

Die gestrichene Rückseite
Holzspielhaus Joanna – Die gestrichene Rückseite

Beim Streichen sollte man wirklich aufpassen, dass man die Farbe auch überall in die Rillen bekommt. Mir ist es des Öfteren passiert, das ich nicht alles erwischt habe. Es lohnt sich auf alle Fälle, hin und wieder genauer hinzuschauen.

Die Vorderseite wird gestrichen
Fenster und Tür habe ich mit gelben Säcken verschlossen, damit die Farbe nicht versehentlich insFenster und Tür habe ich mit gelben Säcken verschlossen, damit die Farbe nicht versehentlich ins Haus spritzt. Haus spritzt.
Das Haus ist fertig gestrichen
Geschafft – Alles, was rot sein soll ist rot!

10 Gedanken zu „Das Streichen des Spielhauses

    1. Moin moin,
      nein ich habe bisher keine beweglichen Fenster eingebaut. Allerdings ist das ein Thema, was ich wohl mal angehen muss, damit man bei starker Sonneneinstrahlung etwas Luft ins Haus bekommt. Aktuell habe ich ein Lüftungsgitter* in den hinteren Giebel, kurz unter dem Dach gebaut, um bereits jetzt schon etwas Durchzug bei geöffneter Tür zu schaffen.
      Viele Grüße und entschuldigen Sie die späte Antwort

  1. Lieber René,

    wir haben die beweglichen Fenster verwirklicht. Nach ungefähr fünf bis sieben Lösungsansätzen, die wir alle verworfen haben, weil irgendein Detail nicht stimmte, haben wir Folgendes gebaut:

    Die Fensterrahmen werden insgesamt etwas verkleinert, indem jeweils an der Gehrung eine Sägeblattbreite abgenommen wird (Kappsäge). Dann die Fensterrahmen auf Gehrung leimen und mit einer Schraube fixieren (Winkelzwingen benutzen). Die Plexiglasscheibe sodann auf den Innenteil des Rahmens montieren. Wir haben sie geschraubt (3,0x16er Spax). Dazu zunächst mit einem sehr feinen Bohrer die Scheibe durchbohren und mit einem größeren Holzbohrer ohne Zentrierspitze dem Loch eine Senkmulde geben, damit der Schraubkopf versenkt werden kann.

    Die fertig montierten Fenster bekommen nun je zwei Scharniere (Breite pro Seite 1,4 mm). Die haben wir so montiert, dass sie bei geschlossenem Fenster nicht zu sehen sind (also unter dem Rahmen angeschraubt) und dafür ebenfalls die kleinen Spax benutzt.
    Nun lassen sich die Fenster bis zu einem Winkel von 90° öffnen. Um zu gewährleisten, dass das spielende Kind sie wirklich nicht weiter öffnet, haben wir die Deko-Fensterläden so fixiert, dass sie als Stopper fungieren. Auf die Fensterkreuze wird zugunsten besserer Sicht und optischer Kompatibilität mit dem Haupthaus verzichtet.
    Um die Fenster schließen zu können, haben wir versenkbare Druckmagnetschnapper (Möbelbauabteilung) verwendet. Diese halten die Fenster aber bei starkem Wind nicht geschlossen! (0,6 kg Gewicht reicht nicht). Also haben wir zusätzlich um die mittlere Scheibenschraube ein Gummi gelegt, welches man von innen greifen, um den inneren Rahmen ziehen und dort an einer Schraube oder einem Haken befestigen kann, so dass das straffe Gummi das Fenster geschlossen hält. Auf den Magnetschnapper könnte man wohl auch verzichten. Beides zusammen hält die Fenster auf jeden Fall geschlossen.

    Das schreibt sich alles viel schneller, als es zu bauen ging. Um das erste Fenster auszutüfteln und zu montieren, haben wir locker sechs Stunden gebraucht.

    Viele Grüße!
    Daniela

    1. Liebe Daniela,

      vielen Dank für Deine sehr schöne und ausführliche Beschreibung. Ich merke schon, ich muss mich wirklich mal an die Fenster wagen Und wenn ich mal nicht weiter weiß, frage ich Dich einfach, wenn Du erlaubst!?

      Liebe Grüße,
      René

    2. Gute Idee !
      Hast du bei jedem Gärungsschnitt des Fensterrahmen um Blattbreite gekürzt ?
      Wo hast du die Scharniere angebracht ?

    3. Hallo Daniela

      Gute Idee !
      Hast du bei jedem Gärungsschnitt des Fensterrahmen um Blattbreite gekürzt ?
      Wo hast du die Scharniere angebracht ?

      Danke für deine Info
      LG

    4. Hallo Daniela. Würdest du mir vielleicht privat schreiben wegen den Fenstern? Möchten sie auch gerne beweglich machen und wollte fragen ob du ev Fotos für mich hast. 🙂 Meine Mailadresse ist ************@gmail.com

      1. @Dani: ich habe die Mail-Adresse unkenntlich gemacht, um Spam zu vermeiden.
        @Daniela: falls Du dies lesen solltest und Danis Fragen beantworten möchtest, kommentiere hier kurz. Ich stelle den Kontakt dann her.

  2. Lieber Rene,
    Erst mal danke für deine tolle Aufbauanleitung. Wir hatten fie ganze Zeit das Gandy in der Hand und haben bei jeden Schritt mitgelesen.
    Meine Frage. Hast du das Haus auch von innen gehandelt. Ich bin am überlegen das Holz zu ölen, ider meinst du das ist nicht nötig? Den Boden von unten haben wir übrigens völlig vergessen wetterfest zu machen. Jetzt steht das Haus schon. Hoffe das Holz hält das Wetter aus. Hast du da was gemacht?
    Liebe Grüße Sarah

    1. Hallo. Wir haben das Häuschen aufgebauen lassen und die Herren haben den Boden untenrum sicher auch nicht wetterfest gemacht. Gibt es da Erfahrungsberichte ob das ein Problem werden konnte??

      Habt ihr alle das Haus innen auch gestrichen oder irgendwie behandelt? Würde es schon gerne weiß streichen aber habe Angst, dass es dann zu zugekleistert ist und nicht mehr atmen kann bzw innen noch mehr schwitzt.

      Würde mich über eure Antworten freuen. 🙂

      LG Dani

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